E-Mail an Herrn Franz Alt und Herrn Herejk vom 25.05.2026
anlässlich eines Interviews auf dem Kanal "Einblicke ins Jenseits" vom 14.02.2026 mit dem Titel „Jesus hat Reinkarnation gelehrt“ https://www.youtube.com/watch?v=O1DQHOgW76c&t=2477s
Lieber Herr Alt, lieber Herr Herejk,
„zufällig“ sah ich vor ein paar Tagen Ihr Interview „Jesus lehrte Reinkarnation“. Schon sehr lange beschäftige ich mich mit Themen wie Tod und Sterben und somit auch mit Nahtoderlebnissen. In den 70erJahren Berichte von Raymond A. Moody, später dann jene von E. Kübler-Ross, heute u.a. die Arbeiten von Pim van Lommel zum Thema Nahtoderfahrungen. Aber ich setze mich auch seit einiger Zeit sehr intensiv mit dem Leben und der Lehre des Jesus von Nazareth als auch mit der Kirche auseinander.
Was mich sehr beeindruckt hat, Herr Alt, ist Ihre Haltung im Sinne eines „lebenslangen Lernens“, sich immer wieder neu auseinanderzusetzen, nichts als feststehend und als „Dogma“ zu sehen, Ihre Bereitschaft, bisherige Erkenntnisse mit neuen Erkenntnissen zu ergänzen oder auch als gänzlich neu anzuerkennen.
Bezüglich der Frage im Interview nach apokryphen Schriften, die auf eine Reinkarnation hinweisen, gehören sicher auch die Qumran-Handschriften vom Toten Meer als auch die Schriftrollen der sog. Nag-Hammadi-Schriften. Wie sicher bekannt, gehen die gefundenen Schriften auf urchristliche Gemeinden der ersten Jahrhunderte nach Jesus zurück, die sich Bibliotheken mit verschiedenen Evangelien und Schriften angelegt hatten. Nach dem die entstehende Katholische Kirche die Verbrennung aller außer der uns bekannten vier Evangelien angeordnet hatte – wer noch solche Schriften besaß, war mit dem Tode bedroht – wurden manche Schriften von diesen Urchristlichen Gemeinden versteckt und wurden, wie bekannt, in den Jahren ab 1947 bzw. 1945 wiederentdeckt.
Im Geoheft 4 / 2016 mit dem Titel: "Was die Bibel verschweigt - Der andere Jesus und die verborgenen Seiten des Christentums" wird auf ein Thomas-Evangelium hingewiesen. Edi Maurer weist in seinem Film „Wie ist die Bibel entstanden“ auf ein Urevangelium hin, das, im Gegensatz des uns bekannten Matthäus-Evangeliums tatsächlich vom Apostel Matthäus selbst geschrieben worden sein soll. Hieronymus als auch Origenes war dieses Evangelium offensichtlich bekannt. Ein Zitat aus einem Brief von Hieronymus aus dem o.g. Film: „Matthäus hat als erster in Judäa […] das Evangelium von Christus in hebräischer Schrift und Sprache abgefasst […] Auch haben mir die Nazaräer in Borea, einer syrischen Stadt, die dieses Buch besitzen, es mir erlaubt es abzuschreiben.“ In dem erwähnten Film von Edi Maurer wird eine Vielzahl von Evangelien, Schriften und Akten erwähnt. Es gibt also eine Vielzahl von apokryphen Schriften, in denen sicher auch Aussagen von Jesus von Nazareth über die Lehre der Reinkarnation zu finden sind.
In Ihrem Interview werden diverse Stellen aus der Bibel zitiert, die das Wort „Reinkarnation“ beinhalten oder auf die Reinkarnation hinweisen. Sie Herr Alt, verweisen auf den evangelischen Theologen Günther Schwarz, der selbst aramäisch gelernt hatte, um den wirklichen Jesus zu verstehen. Doch, auch wenn man auf Urtexte zurückgreift, ist es dann nicht doch eine Frage der Interpretation, welchen Sinn man aus den Worten herausliest? Unter Umständen ist auch die Bedeutung, die man dem einen oder anderen Wort aus der aramäischen Sprache bei der Übersetzung gegeben hat, nicht identisch mit der Bedeutung des Wortes, als die Texte damals geschrieben wurden. Und bei der Interpretation von Texten mag auch gelegentlich eine persönliche Haltung zu einzelnen Themen eine Rolle spielen.
Wäre es da nicht sehr hilfreich, großartig, von Christus selbst über Sein Leben und Seine Lehre zu erfahren? Sie kennen sicher das Jesuwort: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“
Könnte man das anders verstehen, als dass uns Jesus von Nazareth einen Propheten angekündigt hat? „Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden…“ beschreibt die Aufgabe und das Tun eines Propheten.
Für uns Urchristen ist es längst zur Gewissheit geworden, dass Jesus von Nazareth seine Ankündigung in unserer Zeit wahrgemacht hat. Fünfzig Jahre lang offenbarte sich der Gottesgeist durch die Prophetin unserer Zeit und auch Christus gibt uns über Sein Leben, Seine Lehre und den Sinn unseres Erdenlebens Auskunft. In dem epochalen Werk "Das ist Mein Wort - A und Ω, Das Evangelium Jesu" führt uns Christus tief in die Wahrheit Seines Wirkens als Jesus von Nazareth und Seine Lehre, erläutert uns u.a. auch den Sinn Seines Erdenlebens und erklärt uns worin seine Erlösertat, unsere Erlösung, in Wirklichkeit besteht.
Wer dieses große Offenbarungswerk mit offenem Herzen und sinnerfassend zu lesen vermag, wird immer wieder tief berührt sein, auch von der Klarheit der Sprache, mit der die geistigen Zusammenhänge und die geistige Wahrheit vermittelt werden. Mehr und mehr lichten sich die Schleier, die die Kirche über das Bewusstsein des konfessionsgebundenen Christen gelegt hat und man lernt, die Geister zu unterscheiden.
Dass sich der Gottesgeist, Christus, der Cherub Seiner Göttlichen Weisheit durch das Prophetische Wort offenbarten und offenbaren, kann man glauben oder auch nicht. Niemand kann das beweisen. Genauso wenig kann man beweisen, dass in der Wandlung im Gottesdienst der christlichen Kirchen, in der sogenannten Transsubstantiation, sich Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi verwandeln; ein Priester den Menschen von seinen Sünden freizusprechen in der Lage ist; im sog. „Heiligen Jahr 2025“ Menschen durch das Durchschreiten von Heiligen Pforten in den klassischen römischen Pilgerkirchen, einen Erlass von Sündenstrafen im Jenseits erlangt haben; ein Sterbender durch die letzte Ölung bzw. die Krankensalbung und durch den, in den letzten Minuten seines Erdenlebens erklärten Beitritt zur Katholischen Kirche, die von ihr erfundene und proklamierte ewige Verdammnis erspart bleibt; u.v.a.m.
Wie gesagt, niemand kann beweisen, dass sich der Gottesgeist durch die Prophetin in unserer Zeit, Gabriele von Würzburg, offenbart hat und auch weiterhin durch einen Propheten offenbart. Christus bringt es in vielen Offenbarungen so zum Ausdruck: „Wer es fassen kann, der fasse es. Wer es lassen möchte, der lasse es.“ Und so ist jeder frei, dies zu glauben oder auch nicht zu glauben, wie es ihm entspricht.
Natürlich besteht seitens der Kirche kein Interesse, dass den konfessionsgebundenen Christen bekannt wurde und wird, dass sich der Gottesgeist in unserer Zeit erneut uns Menschen durch eine Prophetin zuwendet und mitteilt. Vermittelt sie, die Kirche, doch ihren Gläubigen, dass die Prophetie mit dem Johannesevangelium abgeschlossen sei – im Gegensatz zu dem Jesuwort: „Noch vieles habe ich euch zu sagen…“. Private Offenbarungen werden u.U. anerkannt (z.B. Lourdes), wenn solche privaten Offenbarungen durch die Kirche geprüft und in Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre sind. Gott müsste sich also der Lehre der Kirche unterordnen, wenn Er sich den Menschen offenbaren wollte! „Der Geist weht wo er will“ heißt es, und man könnte hinzufügen, der Geist sagt auch was er will. Und das weiß natürlich auch die Kirche. Und so ist die Vorgabe, die Prophetie sei mit dem Johannesevangelium abgeschlossen, an die konfessionsgebundenen Gläubigen gerichtet, die dies auch zu glauben haben und auch glauben. Vorausgesetzt, sie wissen überhaupt darum, weil sie sich mit der Lehre der Katholischen Kirche auseinandergesetzt haben.
Allerdings ist diese Vorgabe der Kirche an die konfessionsgebundenen Christen durchaus verständlich: Angesichts ihrer von Verfolgung, Folter und Tod geprägten Geschichte, ihrer Intension und Zugehörigkeit scheut die Kirche Offenbarungen durch den Gottesgeist „nichts weniger als der Teufel das Weihwasser“. Befasst man sich etwas näher mit der Kirche in Vergangenheit und Gegenwart, so gleicht die Kirche zum einen dem „törichten Mann, der sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über ihre Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.“ Hinzuzufügen wäre, dass die Kirche ja nicht nur „die Worte nur angehört und nicht danach gelebt hat“. Sie hat die Lehre des Nazareners für Ihre Zwecke verändert und missbraucht und somit missbraucht somit auch Seinen Namen. So lehrt die Kirche ihre Gläubigen in ihrem Sinne und für ihre Zwecke, jedoch nicht im Sinne des Jesus von Nazareth.
Mit dem Vergleich des „törichten Mannes“ ist wohl die Zukunft der Kirche beschrieben. Was Intension und Zugehörigkeit der Kirche betrifft, so wäre es durchaus aufschlussreich, sich u.a. auch mit Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“ zu befassen. Es dauert eine geraume Zeit, bis man erkennt und erfasst, wessen Werk und Werkzeug die Kirche ist. Unter Umständen ist es auch ein mühevoller Prozess, diese, zunächst unvorstellbare Erkenntnis zu realisieren, als Realität anzuerkennen und deren Dimension und Tragweite zu begreifen.
Schon immer, sowohl vor als auch nach Jesus von Nazareth, wurden die Gottespropheten verfolgt, viele gefoltert und umgebracht. Zwar wurde der Kirche in unserer Zeit das Instrument der Folter genommen und auch die Scheiterhaufen sind erloschen. Mit den Mitteln und Methoden unserer Zeit wurde jedoch auch die Prophetin unserer Zeit bekämpft. In seinem Buch “Die neue Inquisition – Sektenjagt in Deutschland – Mentalität, Motivation, Methoden kirchlicher und staatlicher Sektenbeauftragter“ beschreibt Hubertus Mynarek die Mittel und Methoden, mit denen auch die Prophetin unserer Zeit bekämpft wurde. „… früher mit Feuer und Schwert und diversen Foltermethoden, heute mit all den Mitteln und Instrumenten, die die moderne technokratische und mediale Gesellschaft zur Verfügung stellt.“ schreibt Mynarek.
„… Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten…“ sagte uns Christus als Jesus von Nazareth. Und Er hat uns nicht zu viel versprochen. In einer noch nie dagewesenen Fülle, in hunderten, vielleicht auch in tausenden Offenba-rungen, schenkt uns Gott, der Schöpfer allen Seins, Sein Wort, erklärt uns u.a. das Entstehen der Reinen Seinsschöpfung; klärt uns auf über den Versuch einiger Geistwesen, eine eigene Schöpfung zu erschaffen, durch den die Materie und somit auch der Mensch entstand; und erläutert uns den Weg zurück in unsere wahre, geistige Heimat. Und dies in einer Detailliertheit, wie sie uns bisher unbekannt war.
Lieber Herr Alt, Sie setzen sich intensiv mit dem Klimawandel auseinander und Ihr Engagement und Wissen über die Zusammenhänge, die zum Klimawandel führten, als auch Ihre Lösungsvorschläge, sind beeindruckend. Eventuell sind in den Offenbarungen des Gottesgeistes zu diesem Thema auch für Sie neue Erkenntnisse enthalten.
„Katastrophen, Erdumwälzungen Sterben: Gott hat uns rechtzeitig gewarnt“ heißt ein kleines Buch, in dem Passagen aus Offenbarungen der 1980er / 1990er Jahre und Berichte aus den Medien aus dieser Zeit gegenübergestellt werden. „Dass es nicht hätte sein müssen und warum es so weit kam, kann jeder anhand der in diesem Buch dargestellten Fakten selbst nachlesen. Offenbarungen aus dem Reich Gottes der vergangenen Jahrzehnte werden dem aktuellen Weltgeschehen gegenübergestellt anhand wissenschaftlicher Fakten und ausgewählter Zeitungsberichte. So erhält jeder die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen und – so er möchte – daraus Schlüsse für sein Leben zu ziehen.“
So die Beschreibung des Buches: "Gott hat rechtzeitig gewarnt"
In der Gottesoffenbarung „Das Lied des Klimawandels – jedes Land hat seine Strophen“ zeigt uns Gott auf, dass der Klimawandel nicht primär materielle, sondern primär geistige Ursachen hat.
Aus der Beschreibung des Buches: „Die Zeit ist gekommen, in der der Ewige All-Eine durch Seine Prophetin und Botschafterin, Gabriele, in einer mächtigen Offenbarung vom Juni 2019 eine Gesamtschau über die Zeiten der Zeiten aufzeigt, bis hin zur Schilderung, wie es heute um diese Erde steht. Leid und Grausamkeiten, Verbrechen über Verbrechen, Gräuel über Gräuel werden angeführt. „Wo bleiben diese schrecklichen und todbringenden Energien?“ so heißt es in der Offenbarung. Und wir erfahren, dass im Klimawandel, über den jeder spricht, alle ungesühnten Energien von der Erde aufstehen und die Menschheit anklagen. Dies ist wie ein dunkler „Gesang“, der von Land zu Land zieht und von Ort zu Ort und der in seinen jeweiligen Strophen aufzeigt, was zur Sühne und zur Wiedergutmachung ansteht.“
„Alles beruht auf Energie! Alles, was in den Zeiten der Zeiten der Erde, der Natur, den Tieren und Pflanzen, den Gewässern und Ozeanen, der Atmosphäre und den Menschen an Leid und Grausamkeiten, Verbrechen über Verbrechen, zugefügt und zugeführt wurde, alles, was nicht wiedergutgemacht ist, sind ungesühnte Energien in der Erde, auf der Erde und über der Erde.
Es entsteht ein dunkler und langer Zug der Anklage, denn der Planet Erde stöhnt, seit er Menschen zu tragen hat …“
„Prüfet alles und behaltet das Gute“ zitierten Sie, Herr Alt, Paulus. Eventuell wäre ja dieses Pauluswortes ein Impuls, ein Anstoß, sich mit dem zu befassen, was uns der Gottesgeist seit etwa 50 Jahren übermittelt.
Lieber Herr Alt, lieber Herr Herejk, seien Sie gesegnet auf Ihrer Suche nach der Wahrheit.
Ein herzliches Gott zum Gruß
Hermann Marquart
hermann.marquart@t-online.de